Gemeinschaftliches Wohnprojekt

Beginenhof Dortmund
Gemeinschaft bilden – Grenzen respektieren – durchlässig gestalten

Durch die Anordnung als Hof sind unterschiedliche Räume möglich: öffentlich – halböffentlich – privat.
Laubengänge erschließen alle Nutzungseinheiten barrierefrei mit nur einem Aufzug – eine Symbolik der großen Gemeinschaft. Das Treppenhaus bietet Möglichkeiten der Begegnung (Ausstellungen… ). Der Innenhof ist ein Ort für die Bewohnerinnen des Hauses. Hier laden Sitzplätze zum Essen, Plaudern oder Lesen ein.

Die einzelnen Häuser bilden eine Struktur, können sich jedoch durch Material und Farbe in der Fassadengestaltung (Klinker, Holz, Putz, Stein, Zink…) unterscheiden. Dies würde den Leitgedanken von Gemeinschaft und Unterschiedlichkeit gestalterisch umsetzten. Da kostengünstig geplant wird, sind die Stellplätze ebenerdig angelegt, das Gebäude ist nicht unterkellert geplant.

Die Grundrisse berücksichtigen die Bedürfnisse unterschiedlicher Wohnkonzepte. Singles und Wohngemeinschaften, Frauen mit Behinderungen, Freiberuflerinnen, Wohnen mit Kindern. Ebenso geplant sind Gewerbe und Gemeinschaftsflächen.

Der Park auf dem Grundstück ist ein Ort der Begegnung (Obstgarten, Kräuterspirale, Kunst, Feuerstelle… ) Rollstuhlfahrerinnen bewegen sich ohne Einschränkung auf gut angelegten Rasenflächen und können Hochbeete bepflanzen. Sehbehinderte erhalten Orientierung durch unterschiedliche Beläge (Klinker zwischen Garten und Hof, Mulchweg, Kiesweg nach Außen). Im Amphitheater im Zentrum der Anlage finden die sommerlichen Feste statt.

Architektur: Hiltrud Enders
Außenanlagen: Kirsten Bonsen

www.beginenhof-dortmund.de
www.frauenwohnprojekte.de

Copyright: Hiltrud Enders, Düsseldorf 2005

Copyright: Hiltrud Enders, Düsseldorf 2005